Teil eines Werkes 
2 (1818)
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fach geben wolle. Der Richter ſprach alſo zu dem Schiffer:„Da der Bauer von der Brücke gefallen iſt, und deinen Vater erſchlagen hat! ſo ſoll er ſich in das nämliche Schiff legen, und du ſtürzeſt dich

von der Brücke auf ihn, daß er ebenfalls tod bleibt.“

Als der junge Mann dieſes Urtheil hörte, ging er, heimlich fluchend, fort.

Da die Kläger alle ihren Beſcheid empfangen hatten und fortgegangen waren, trat der ſehr zufrie⸗ dene Bauer zum Cadi, um ſich für die ſo weiſe Ge⸗ rechtigkeit zu bedanken. Der Cadi, der ſich freuete, daß der Bauer ſo vergnügt war, fragte ihn, was er da im Sacke verwahre, und warum er bei jeder Klage die Sachen in dem Sack vermehrt und einen Finger jedesmal mehr in die Höhe geſtreckt habe.

Der Bauer lerte den Sack aus, und nun ſah der Cadi zu ſeinem Verdruß, daß es drei ziemlich große Steine waren. Der Bauer ſagte zu dem Richter:„Der eine Stein und der eine Finger hat euch anzeigen ſollen, wenn ihr mir nicht nach dem Rechte ſprecht, werfe ich euch einen Stein an den Kopf; bei der zweiten Klage, im Fall ihr nicht was Recht iſt geſprochen hättet, würde ich euch zwey Steine an den Kopf geworfen haben; und

wo ihr bei der dritten Klage ungerecht geſprochen

hättet, hätte ich euch dieſen dritten Stein an den Kopf geworfen, dieſes haben euch jedesmal die Sin⸗