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Stimmen des Lebens : drei Erzählungen / von Georg Döring
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wegt konnten aber Beide keinen glücklichen Hoff⸗ nungen für die Zukunft Raum geben. Wurde auch Andreas nach und nach wieder heiterer, fing er auch an, bei jeder neuen Zuſammenſetzung der Amati zu bemerken, daß die Engelsſtimme zurückkehre und der Dämon immer leiſer ſeinen 10 39e unterliegenden Kampfe erhebe, und erſchien er auch ſeinen Mitbürgern wieder als der alte joviale und rechtliche Mann, dem ſie immerdar Wohlwollen und Achtung geſchenkt hat⸗ ten: ſo behielt er dennoch ſeine Strenge gegen den Sohn, den er gänzlich verloren gegeben hatte, bei und verbot, als Sabine noch einigemale ſeiner erwähnte, jede fernere Rede im Guten oder im Schlimmen von ihm:

Mit ſtillem Kummer unterwarf ſich Sabine dieſem Verbote. Sie ſprach nicht mehr von dem lieben und unglücklichen Vetter, aber ihre Ge⸗ danken waren raſtlos mit ihm und mit Entwür⸗ fen für die Zukunft beſchäftigt.

Einſt legte Andreas unwillig die wieder einmal neu Phianmenheſettr Amatigeige, auf