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Julius geben können. Doch, heilige Cäcilia! was iſt das? Statt des gründlichen Pianoſatzes fällt jetzt die Flöte mit allerlei neumodiſchem und abgeſchmacktem Firlefanz ein. Wart, ich will Dich! Du italieniſcher Dieb! Um den entwendeten Gold⸗ ſtoff unkenntlich zu machen, hängt er allerlei bunte, dem Pöbel ergötzliche Lappen darüber hin.»
Der Stadtmuſikus erhob ſich von ſeinem Sitze, um den Signor Landrini ins Auge zu faſſen; allein es hatten ſich ſo viele Zuhörer an das Or⸗ cheſter vorgedräugt, daß er ſeine Abſicht nicht erreichen konnte. Unmuthig nahm er ſeinen Sitz wieder ein. Seine Blicke verfinſterten ſich immer mehr, als er im Fortgange des Tutti erkannte, wie ſehr des Sohnes tüchtige Compoſition durch allerlei auf den Ohrenkitzel und geiſtloſen Effekt berechnete, eingeflochtene Trivialitäten entſtellt worden. Immer beſtand aber doch noch ſo viel von der Sache, daß ſie dem deutſchen Lamm eigenthümlich blieb, und der italieniſche Lan⸗ drini ſich nur die Entſtellungen als ſein Werk zurechnen konnte.


