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nach Julius Entfernung herangekommen war, da rieth der Arzt zum Gebrauche eines berühm⸗ ten Heilbades im ſüdlichen Deutſchland, und verſprach von deſſen Einfluß einen unzweifelhaf⸗ ten Erfolg. Andreas unterwarf ſich dem Wil⸗ len des ärztlichen Rathgebers, und ſchon nach wenigen Wochen befand er ſich mit ſeiner treuen Pflegerin an dem beſtimmten Kurorte. Die Heil⸗ quelle wirkte Wunder. Noch waren nicht vierzehn Tage verfloſſen, ſo fand Andreas bereits ſeine Schmerzen gelindert und fühlte die Rückkehr ſei⸗ ner Kräfte; noch acht Tage und er war wiederum ſtark und rüſtig wie zuvor: ſeine Pulſe ſchlugen le⸗
benskräftig, ſein Herz wallte wieder friſch und freu⸗
dig der Kunſtübung und dem Kunſtgenuſſe entgegen.
Wie gerufen fiel ihm da ein Zettel mit der Anzeige in die Hand, daß noch am Abende des nämlichen Tages die berühmte Altiſtin, Signora Landrini, mit ihrem Bruder, dem in ganz Ita⸗ lien bewunderten Geiger, Signor Giulio Lan⸗ drini, im großen Saale des Badehauſes Kon⸗ zert geben werde.


