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ling ſie für immer an ſich gekettet, den Ring mit dem koſtbaren Edelſteine, trug ſie auf ih⸗ rem Herzen. Geheim und ſtill verwahrte ſie ihre Liebe: ein ſüßes, unentweihtes Heiligthum. Endlich genaß Meiſter Nikolaus. Sein erſter Ausgang war auf die Weinſtube im Kühgaſſel, wo er von ſeinen Kunſtgenoſſen und Freunden mit großem Jubel empfangen wurde. Sogleich meldete Clärchen der Frau Muhme im Tegernſeer Gebirg das frohe Ereig⸗ niß; unterließ auch nicht, ſich beiher nach dem vermeintem Wilddiebe und deſſen fernern Schick⸗ ſalen, in ſo fern der Frau Muhme etwas davon bewußt, zu erkundigen. Nach wenigen Tagen lief folgende Antwort ein: Da nun, nach des Himmels Schickung, der herzliebe Bruder wieder geſund ſeyn thut, ſo thun wir es auch. Es wird jezt wiederum, wie es die Jahrszeit mit ſich bringen mag, recht herbſtlich bei uns hier außen. Die Blaͤt⸗ ter werden gelb und fallen von den Bäumen, der Vöglein Geſang verſtummt und ſie ſelbſt


