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durch die Bäume rauſchte, wenn eine Fleder⸗ maus das Haus umſchnurrte, oder in der Ferne ein Wild durch die Büſche brach, glaubte ſie den Tritt des erſehnten Pflegeſohns, den ſie wie ein eigenes Kind liebte, zu vernehmen. Schnell öffnete ſie dann das Fenſter, die Stimme des Erſehnten zu vernehmen, aber immer wurde ſie getäuſcht.
Es iſt gewiß. Er hat ſich erſchoſſen!» ſo ſprach ſie dann faſt weinend für ſich hin.«Mor⸗ gen werden ſie ihn bringen, das liebe Geſicht, das ſchon der Kummer ſo ſehr gebleicht, fürch⸗ terlich entſtellt, eine blutige Leiche. O du ar⸗ mer, armer Georgl⸗
Mitternacht war längſt vprüber; vor großer Ermüdung ſchlummerte endlich die gute Muhme in einem Seſſel ein. Da fuhr ſie plötzlich em⸗ por aus dem leichten Schlummer. Jetzt war es wirklich: ja! Das waren Menſchentritte, die auf das Haus zukamen. Gleich darauf wurde leiſe an die Thüre geklopft. In fröhlicher Haſt eilte die Förſterin auf den Hausgang, um zu öffnen.


