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Gemache zu ſingen pflegte. Der Fremde konnte das nicht ſeyn. Wer aber ſonſt?—
Clara langte ſpäter als gewöhnlich im För⸗ ſterhauſe an. Die Frau Muhme machte auch ein böſes Geſicht darüber. Zu verdenken war's ihr nicht; denn der ſchöne Seekarpfen, den ſie zum Abendeſſen gebacken, war, wegen des War⸗ tens auf die Jungfer Nichte, rein verbrannt. Georg war auch noch nicht da. Der För⸗ ſter aber hatte ſich, in Erwartung des Abend⸗ eſſens, in ſeinem Großvaterſtuhle dem Schlafe überlaſſen und traͤumte von Wilddieben.
9.
Am nächſten Morgen, nachdem die Männer bereits in den Wald gegangen waren, kleidete ſich Claͤrchen gerade zu ihrem Frühſpazier⸗ gange in das Gebirg an, als die Frau Muhme auf ihrem Gemache erſchien und mit ſonderbarer Geſchäftigkeit ſich allerlei daſelbſt zu thun machte. Das Maͤdchen ſpürte wohl, daß die Frau Muhme etwas auf dem Herzen tragen müſſe, was ſie


