———
3 1 6
— 12—
derte ſie an einem friſchen Morgen, von den zwar nicht laut ausgeſprochenen, aber im Her⸗ zen lebenden Segenswünſchen des Oheims be⸗ gleitet und in Geſellſchaft eines von der Muhme abgeſandten rechtlichen Butterweibes, den Gebirgen am Tegernſee zu, wohin ihr zu folgen die ſchöne Leſerin und der geneigte Leſer hiermit höflich eingeladen werden, wenn es näm⸗ lich einem oder dem andern nicht zu weit bis dahin ſeyn ſollte.
4.
Wir treten alſo, im freundlichen Verein: Clärchen, das Butterweib, die Leſerin, der Leſer und der Erzähler, in das mächtige Waldgebirge am Tegernſee. Wie hat ſich die Farbe des Waldes nach und nach, indem wir ihm immer näher geſchritten, aus einem unreinen und düſtern Blau in ein klares und liebliches Grün verwandelt! Du ſchöner Vor⸗ hang, zuſammengewebt aus Hoffnung und Sehn⸗ ſucht: was für eine Zukunft lauſcht hin⸗


