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der Straße, welche wir heute Morgens gezogen ſind, einen Reiter ſich dem Gaſthofe nähern. Kein Hufſchlag verrieth dem Gehöre den Trab des Roſ⸗ ſes. Man mußte Sorge getragen haben, ſeine Fuͤße mit Tuch oder Stroh zu umwinden, der Reiter hielt vor dem Hauſe und huſtete leiſe dreimal. So⸗ gleich trat unſer Führer aus einem Seitenpförtchen, und ſprach angelegentlich mit dem Fremden, indem er mit lebhaften Bewegungen zum Oeftern nach dem Fenſter Eures Zimmers deutete. Endlich entfernte ſich der Reiter und rief mit erhobener Stimme, ſo daß ich ſeine Worte verſtehen konnte:„morgen alſo um dieſe Stunde iſt ſie mein! dein Lohn ſoll nicht ausbleiben!“ Eilig und ſtill, wie er gekommen, ritt es deſſelben Weges wieder zurück; unſer Füh⸗ rer ſchlich vorſichtig wieder ins Haus.“
„Beim Himmel, das iſt verdächtig!“ ſprach Guido,„ich will ein ernſtes Wort mit dem Burſchen reden, das ihm das Gelüſt vertreiben ſoll, uns zu verrathen.“
Guido trieb ſein Roß vorwärts und hatte bald den Führer eingeholt. Der Schottländer brummte,
ohne ſich durch Guido's Ankunft ſtören zu laſſen, eine Nationalmelodie vor ſich hin.
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