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müßte die Blicke aller Mannsperſonen meiden.
Endlich verlangte er von ihr, daß ſie beim Kirchen⸗
beſuche, wie bei den ſeltenen Spatziergängen mit
Frau Sowerby ſich eines ſchwarzen Kopfüberwurfs
bedienen ſolle, der damals die Stelle eines Schleiers
vertrat. Die verlaſſene Marie duldete und ſchwieg. In einſamen Nächten klagte ſie dem herabbeſchwore⸗
nen Geiſte der theuren Mutter das tiefe Leid ihres ganz verarmten Herzens.
Marie hatte immer von Seiten ihrer Mutter einer anſtaͤndigen Freiheit und eines unbeſchränkten Vertrauens genoſſen. Die Werke unſerer beſten Schriftſteller wurden ihr von der verſtändigen Frau übergeben, damit ſie an ihnen den Geſchmack bilde und den Kreis ihrer Ideen erweitere. Mit vieler Liebe pflegte ſie damals in ihrem kleinen Garten allerlei Blumen und Früchte. Eine kleine Hecke von Canarienvögeln gewaͤhrte ihr das größte Ver⸗ gnügen. Bei dieſer innern Zufriedenheit war auch ihr Geſundheitszuſtand der beſte. Alle Freuden jener Zeit waren mit einander verſchwunden. Nichts fand ſich bei Frau Sowerby, was nur als ein geringer Erſatz angenommen werden konnte. Mariens Ge⸗ ſundheit litt darunter. Sie wurde muthlos und ver⸗


