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dichter Nebel, der Nebel zerrann und er ſah klar und deutlich ſeine geliebte Florentine in all ihrer Anmuth, wie ſie an der Seite ihres Vaters ſchäkernd von zwei ihm wohlbekannten Freundinnen im Thore des Schloſſes Abſchied nahm.
Das Bild verſchwand und Alberto rief:
„Seyd Ihr überzeugt?“
„Nein,“ erwiederte Eugenio,„ptiſche Taͤuſchung iſt kein Wunder!“
„Nun, ſo will ich Euch ein Wunder in Euer Leben treten laſſen, das Euch von dem Unglauben auf ewig heilt! Nehmt dieſes Meſſer feſt in Eure Rechte und thut, wie ich Euch ſage.“
Eugenio faßte das Meſſer und Alberto trat dem Hohlſpiegel ſchräge gegenüber, indem er die Strah⸗ len deſſelben auf ein in ſeiner Hand befindliches Miniaturgemälde fallen ließ, deſſen Züge Eugenio nicht zu erkennen vermochte.
„Stoßt mit der Spitze des Meſſers ſtark auf den Grund des goldnen Bechers!“ ſprach Alberto, indem krampfhafte Verzuckungen ſeinen Körper zu durchbeben ſchienen.
Eugenio gehorchte.


