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Zaubermornd.
Romantiſche Novelle.
I.
Ulamuthig ſtieg Eugenio in den bereit ſtehenden Reiſewagen; noch einen Kuß warf er hinauf zum Fenſter, aus dem eine weiß gekleidete Geſtalt ihm ein freundliches Lebewohl zurief; der Poſtillon ſchmetterte ein munteres Reiſeſtückchen in den fri⸗ ſchen Morgen, der ihn mit den tauſend Zungen ſeiner gefiederten Waldſänger accompagnirte, und raſch trabten die vier rüſtigen Füchſe den Schloß⸗
berg hinab.
In einem ſeltſamen Sturme wechſelnder Gefühle verließ Eugenio das Landgut des Marcheſe Circhelli. Die ſchöne Tochter des Hauſes hatte durch das Band der Verlobung ihr Herz an das ſeinige ge⸗ knüpft, in dem Beſitze der heißgeliebten Florentine waren endlich ſeine heiligſten Wunſche gekrönt, und — noch wenige Wochen— ſo ſollte der Segen der Kirche auch zugleich der ſeines haͤuslichen Gluͤcks werden. Da ſtarb plötzlich Eugenio's Oheim, der
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