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dunkeln Gewalten hingegeben, denen er ſelbſt,
aus Habſucht und Leichtſinn die Macht uͤber
ſich eingeraͤumt.
Die Frau vom Hauſe kam wieder in das Zimmer zuruͤck. Ihr Gaſt, große Schweiß⸗ tropfen auf der Stirn, trat ihr mit der Frage entgegen:
„War nicht die Mutter der Braut, die Marie Lehn meine ich, fruͤher mit einem jungen Burſchen aus Vieſch, Namens Werni verſprochen?“
„Ja wohl!“ antwortete die Alte:„Mit dem hat ſie aber wenig Gluͤck gehabt. Am Tage vor der Hochzeit ging er, man weiß nicht warum, nach dem Gletſcher und iſt dort auf eine unbekannte Art ums Leben gekommen. Sie hat ihn viele Jahre lang beweint und nur endlich auf das Andringen der Freunde und Verwandten, ihren jetzigen Mann genommen. Sie ſoll aber noch immer mit trauriger Erinnerung an dem Angedenken ihres erſten Braͤutigams haͤngen.“


