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Alpenblumen : drei schweizerische Erzählungen / von Georg Döring
Entstehung
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ſo weit es die Umſtaͤnde erlaubt hatten. Er⸗ fahrne und in dieſen Gegenden bekannte Gems⸗ jaͤger hatten den Zug geleitet. Als ſie aber von dem Vieſcher Gletſcher links ab ſich zu dem Aletſchgletſcher wenden wollten, fanden ſie hier zu ihrem Erſtaunen eine große Strecke Eiſes eingeſtuͤrzt; in der Tiefe hatte ſich ein breiter Gletſcherſtrom gebildet, uͤber welchen zu gelangen keine Möͤglichkeit auszu⸗ finden war. Auch konnte man ſich leicht denken, daß Werni von demſelben Hinder⸗ niſſe aufgehalten worden ſeyn muͤſſe. Indem die Juͤnglinge uͤberlegend an dem Strom auf und niedergingen, entdeckte einer derſelben an einer, nur wenig uͤber die Fluthen her⸗ vorragenden, Felsſpitze ein flatterndes Tuch. Dieſes wurde mit Huͤlfe einer Hakenſtange ſogleich heraufgeholt. Man fand Werni's Namenszug in dem Tuche und Jedem drang ſich nun die Ueberzeugung auf: der Ungluͤck⸗ liche ſey, waͤhrend er an dieſer Stelle uͤber den Gletſcher zu gehen verſucht habe, durch 19*