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Alpenblumen : drei schweizerische Erzählungen / von Georg Döring
Entstehung
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zu ſchenken; wie er ſeine Sehnſucht nach dieſen Schaͤtzen an den Tag gelegt, die ihn und Marien fuͤr immer begluͤcken koͤnnten! Bald hegte Marie keinen Zweifel mehr. Werni hatte ſeinem Geluͤſt nicht widerſtehen koͤnnen. In dem Wahne ſeinem Gluͤcke ent⸗ gegen zu gehen, war er in ſeinen Tod geeilt: eine Eisſpalte hatte ihn verſchlungen, ein herabſtuͤrzendes Felsſtuͤck zerſchmettert, oder eine Lavine verſchuͤttet. Heitige Huͤlfe konnte vielleicht noch retten! Marie flog aus dem Dorfe zu dem Haufen der vor demſelben ver⸗ ſammelten Maͤnner und Juͤnglinge. Eben war zu dieſen ein Mann aus dem Gebirge, der Kuͤher von der, hoch am Gletſcher gelege⸗ nen, Alp getreten und erzaͤhlte: er habe den Vermißten geſtern Mittag in haſtiger Eile den Pfad nach dem Gletſcher hinanſteigen geſehen. Dieſe ungluͤckliche Beſtaͤtigung ihres furcht⸗ baren Ahnens mahnte die verlaſſene Braut zur eiligſten und eifrigſten Thaͤtigkeit. Sie

beſchwor die verſammelten Maͤnner und Juͤng⸗