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ſie dieſe unwillkuͤhrliche Entfernung von ihrem Heimathsdoͤrſchen gewahrte.
Sie ließ ſich auf einen Stein am Wege nie⸗ der und ſpann hier jene Gedanken, an denen ſie eine ſo harmloſe Freude fand, weiter fort. Da wurde ſie ploͤtzlich durch die Stimme des Herrn Pfarrers, der von Aernen herab kam, aus ihren anmuthigen Traͤumereien geweckt.
„Nun, Marie,“ ſprach der Geiſtliche verwundert:„du weilſt noch hieruͤben bei uns und dein Braͤutigam iſt ſchon am Morgen wieder zuruͤckgekehrt nach Vieſch?“
Mit einemmale war Mariens ſtill frohe Gemuͤthöſtimmung in die druͤckendſte Beaͤng⸗ ſtigung verwandelt. Ohne dem ſonſt hoch⸗ verehrten Geiſtlichen weiter Rede zu ſtehen, eilte ſie im Fluge nach ihrem Doͤrfchen zuruͤck.
„Wo kann er ſeyn? Was iſt aus ihm geworden?“ Das waren die Fragen, welche unaufhoͤrlich die erregte Sorge um den gelieb⸗ ten Werni aufwarf. In wilder Haſt fragte ſie einen jeden, der ihr begegnete, nach dem


