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Alpenblumen : drei schweizerische Erzählungen / von Georg Döring
Entstehung
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ſtreute ſich mit einemmale und das wilde Flockengeſtoͤber hoͤrte ploͤtzlich auf. Seppi, der von ſeinem unerwarteten Falle raſch wie⸗ der empor geſprungen war, erkannte nun ſogleich die Gegend in welcher er ſich mit ſei⸗ nem gluͤcklichen Nebenbuhler befand. Er war nur um wenige Schritte ſeitab vom rechten

Pfade gekommen. Der dichte Nebel zog jetzt wie ein Vorhang ſich von der Umgegende empor und ließ die heiterſte Fernſicht offen.

Auch Swendi hatte ſeine Kraͤfte wieder

geſammelt. Er bot dem Seppi tauetig die Rechte und ſprach: 3

„Du haſt mich aus doppelter ebengee 3 fahr errettet. Ohne deine Huͤlfe waͤre ich dem toͤdtenden Froſte zum Raube geblieben; ohne deinen Beiſtand laͤg' ich zerſchmettert im Ab⸗ grunde an der Seite meines armen Saum⸗ roſſes!“

Er mußte Seppi's Arm ergreifen, um ſich bei den erſten ſchwankenden Schrit⸗ ten auf dem eabſchüſſigen Boden zu ſtuͤtzen.

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