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lich zum Ausruhen und um Schutz gegen Sturm und Schnee zu finden, ein wohlge⸗ kleideter Mann gelagert. Eine unwiderſtehliche Muͤdigkeit mochte uͤber ihn gekommen ſeyn, ſo daß er ſich dem gefaͤhrlichen Schlafe uͤber⸗ laſſen hatte, deſſen unausbleibliche Folge der letzte Schlummer in den Banden der Erſtar⸗ 33 rung und des Froſtes iſt. Der Mann ſchien
bereits todt; ſeine Wangen waren bleich und
geſchwollen, die Glieder ſtarr ausgeſtreckt.
Seppi beugte ſich zu ihm hernieder; er
erkannte den Mann: ſeltſames Geſchick! es war der gehaßte Feind ſeiner Liebe und ſeines Gluͤckes, Aenneli's Braͤutigam,— der
reiche Swendi.
Der ſonſt ſo unerſchrockene Seppi ward
von einem Schauder ergriffen. Die erſte
Regung ſeines Herzens gebot ihm, auf das Schleunigſte jedes Mittel der Rettung zu ver⸗ ſuchen. Dann aber war es ihm, als fluͤſtere ein boͤſer Daͤmon in ſeine Seele:


