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war mit einem gewaltigen Sprunge an der Seite ſeines Herrn. Des Hundes Jubel war unbeſchreiblich. Seppi konnte ſich nicht ent⸗ halten, ihn an ſeine Vruſt zu druͤcken, und ſprach: „Du treuer Pflock, kommſt du um mit mir zu ſterben?“
Pflock aber riß ſich los aus den Armen 9
ſeines Herrn, ſprang wieder in den Bach und
ſah ſich wedelnd nach Seppi mit einer Miene um, als lade er ihn ein, ihm auf dem ſchluͤpferigen Wege zu folgen. Da glaͤnzte
ein neuer Hoffnungsſtrahl in die Bruſt des Juͤnglings. Er wußte, daß aus dem Stein⸗ alpgletſcher, nicht weit von der Straße nach Waſen, ſich ein Bach ergieße. Aus einem
weiten Gange floß das Gewaͤſſer. Wahr⸗ 3
ſcheinlich hatte Pflock dieſen Eingang gefun⸗ den und war von hier aus zu dem Herrn empor gedrungen. Von dieſer Ausſicht zur Rettung ergriffen und geſtaͤrkt, ſtieg Seppi
3 zu einer naͤhern Unterſuchung des Flußbettes,


