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Affen, die vor den Bären, Wölfen und Tiegern mit
niederträchtigen ſklaviſchen Gebehrden ſich beugen,
die ihnen kühle Lüfte zufächeln, ihnen den Rücken
ſtreicheln und furchtſam hinweghinken, wenn die
Tatze des tückiſchen Bären ſie getroffen, wenn der Wolf nach ihrem Beine geſchnappt, wenn der Zahn des blutdürſtigen Tiegers ſie verwundet hat. Lacht nur, lacht! Jetzt noch begreift Ihr die tiefe Schmach Eurer Erniedrigung nicht, aber der Tag wird kom⸗ men, wo die ewige Himmelskönigin die Binde von Euren Augen nimmt und Euch Euch ſelbſt in Eurem ganzen Elende, in Euerer Verworfenheit zeigt. Lacht nur immermehr und bemüht Euch, mit dieſem hölliſchen Lachen die Stimme des Ge⸗ wiſſens zu betäuben! Ich will Euch von einem al⸗ ten Römer erzählen, der ein wenig anders dachte und handelte als Ihr. Er hatte eine einzige Toch⸗ ter, die hieß Virginia, er ſelbſt Virginius. Da begehrte der mächtige Decemvir Appius Clau⸗ dius der Jungfrau und bemächtigte ſich ihrer mit Gewalt; aber der Vater, unter dem Scheine als wolle er Abſchied von ihr nehmen, tödtete ſie mit einem Dolchſtoße, ehe er ſie der Schmach überließ, und das Volk jubelte bei dieſer That und vertrieb im Aufruhr den Tieger Appius und wurde wieder frei, wie es ehemals geweſen! Wer von Euch macht
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