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ſeine Tollheit ergötze und ſein ubermuth ihr Ge⸗ lächter errege.
„Beim Segen Abrahams, das iſt wahr!“ rief der Jude, der ſich wieder auf den Stein geſchwun⸗ gen und an den Fiſcher, der ihn früher herabge⸗ drängt, angeklammert hatte.„Habe ich nicht mit ſelbeigenen Ohren vernommen, als ich neulich bei Tafel dem Herrn Stephan Colonna ein koſtbares Steinchen zeigte, wie der Rienzi auf das Gebot der Barone aufſtehen und eine Rede halten mußte, in der er ſie ſchimpfen und höhnen durfte nach Her⸗ zensluſt? Soll mir Gott, er hat es redlich gethan, aber je gewaltiger er ſchalt, je mächtiger er ihnen Raub, Mord und Ungerechtigkeit vorwarf, deſto mehr wollten ſie ſich ausſchütten vor Lachen über den tollen Menſchen! Zuletzt reichte mir Herr Stephan einen Becher Wein und ſprach: Siehe, Iſraelit, das iſt unſer Hofnarr! Macht er ſeine Sache nicht gut genug für einen Anfänger?“
„Halt's Maul, Ketzer!“ krähte in vollem Eifer der Mathematikus von ſeinem hohen Reiterſitze herab.
„Jetzt iſt die Zeit, wo ſie lachen, aber die Stunde
wird kommen, wo ſie weinen. Sie ſind mit Blind⸗ heit geſchlagen, wie das Volk, ſie verachten aus Hochmuth denjenigen, von dem in den Sternen geſchrieben ſteht, daß er über ſie alle herrſchen


