Teil eines Werkes 
4. Th. (1833)
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hinauf, wo neben dem ſeltſamen Bilde jetzt ein ſchöner junger Mann in ſchwarzen Unterkleidern, mit einem purpurrothen Mantel und einem ſilber⸗ geſtickten Barett, deſſen Geſtalt ſich der einer Krone näherte, auf dem Haupte hervortrat. Er ſchien das Volk nicht zu beachten. Seine Arme waren in Kreuzesform über der Bruſt zuſammengeſchlagen, ſein flammender, ſchwärmeriſcher Blick erhob ſich zum Himmel.

Cola, toller Cola! ſchrien einige Fiſchwei⸗ ber.Was fällt dir ein, was treibſt du wieder für Poſſen? Führſt du einen neuen Streich im Sinne gegen die Barone? Haſt du die Schläge ſchon ver⸗ geſſen, die dir Herr Stephano Colonna we⸗ gen deiner Thorheiten erſt neulich hat vehabteſchen laſſen?

Eine dunkle Röthe flog über das Angeſicht des jungen Mannes, allein er ſagte nichts, er verharrte in der bisherigen Stellung eines begeiſterten Beters.

Laßt ihn, laßt ihn! krähete ein hageres Männ⸗ lein, in einem ſchwarzen Talar, das mit ſeltſamer Behendigkeit an den äußern Verzierungen des Hau⸗ ſes, dem Balcon mit dem Gemälde gegenüber, em⸗ porgeklettert war und nun auf der Wölbung des Portals ritt.Der Nicolao Gabrini, genannt Rienzi, iſt gar ein hochbegabter Menſch, der es