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ausſtellt, in denen Niemand Sinn und Bedeutung, Anfang und Ende findet. Da, Leute, ſchaut ihr, das Weltmeer, vom Sturme bewegt, und mitten auf dem Meer ein Schiff ohne Maſt und ohne Steuer, und auf dem Schiffe liegt ein Weibsbild in einem zerriſſenen ſchwarzen Kleide auf den Knieen und das Haar flattert ihr wild um den Kopf und die Hände hat ſie auf der Bruſt gefaltet. Iſt das ein Schild für einen Barbier und Wein⸗ ſchenk? Wer erkennt daraus, daß er ſcharfe Meſſer und gutes Getränk führt? Beim Martyrthum der heiligen Roſalie! Seewaſſer iſt kein Monte Pul⸗ ciano und im Sturme auf dem Weltmeere muß auch des geſchickteſten Bartſcheerers Hand mit dem Meſſer zittern.“
„Ich will geſchimpft werden einer von der Rotte Korah,“ ſchrie ein Jude, der auf einem andern Straßenpfeiler zunächſt dem Mönche ſtand,„wenn nicht hinter der Sache ein ganz andrer ſteckt, als der Barbier Janno Roscio! Janno iſt ein muntrer Geſell, der immer einen Spaß auf der Zunge hat für ſeine Kunden, daß mit dem Spaße auch der geſchwefelte Wein deſto leichter hinunterläuft oder über der Luſtigkeit ſich das Au Weh wegen der ſtumpfen, kratzenden Scheermeſſer in ein Juchheh
verwandelt. Aber ſoll mir Gott, an eaca


