Teil eines Werkes 
3. Th. (1833)
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chen bewegte ſich als Frau Meiſterin gar lieblich unter den Gäſten umher. Vor mir aber zeigte ſie eine beſondere Scheu, eine Zurückgezogenheit, die mich ahnen ließ, ſie erkenne recht wohl, daß zwi⸗ ſchen uns Beiden nicht Alles ſo ſtehe, wie es ſolle. Niemand war heiterer an dieſem Tage als der kranke Bärtner. Der Ausdruck eines friedlichen Entzük⸗

s ſprach aus ſeinem ganzen Weſen. Er nahm von ſeinem Lager aus den innigſten Antheil an dem Feſte, wollte von nichts, wie von Muſik ſpre⸗ chen, und hörte nicht auf, die Frauen zu bitten, ſie möchten nur ſingen, ſie möchten ihn nur hinüber⸗ ſingen in das liebe Himmelreich, wo Alles Geſang und Muſik ſeyh. Am folgenden Tage wurde ſein Wunſch gewährt. Er ſchlummerte ſanft unter einer Canzone, die Sebaſtiano ſeiner Tochter auf der Laute begleitete, in dasliebe Himmelreich hin⸗ über. Dieſes war der erſte bittere Tropfen, der in den Freudenkelch der jungen Eheleute fiel.