Teil eines Werkes 
3. Th. (1833)
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Wunſch, bis auf den Tod Caroli's, den Giu⸗ lietta nur hatte einſchüchtern, nur hatte dahin bringen wollen, die Freiheit ihres Vaters zu bewir⸗ ken. Heimlich raunte mir Virgilius noch zu, daß die beiden Frauen eine geheime Audienz bei Prinzeſſin Eliſe gehabt, die bis ſpät in die Nacht gedauert, daß in Folge derſelben Sebaſtiano ſo⸗ gleich in Freiheit geſetzt und von der Prinzeſſin mit einer anſtändigen, lebenslänglichen Penſion be⸗ gnadigt worden ſey.

Was blieb mir übrig? Ich mußte gute Miene zum böſen Spiele machen, ich mußte gratuliren mit Bitterkeit im Herzen, ich mußte verſprechen, über vier Wochen zur Hochzeit zu erſcheinen.

Wir kommen beide, ſagte Blümlein, ſich froͤhlich die Hände reibend und triumphirend, daß er ſo großen Antheil an dem neuerrichteten Familien⸗ glücke habe,wir kommen beide und bringen noch einen Dritten mit: den Caroli Nr. 3, den dicken Commercienrath, der damals treulich mir beigeſtan⸗ den bei dem Bankett im Narrenſpittel, das Ihr uͤbrigen alle verſchmäht.

Wir kamen und waren Zeugen der Seligkeit des jungen Paares. Der Vater des jungen Schrei⸗ ners hatte dem Sohne zu Gunſten ſein Geſchäfte

niedergelegt, dieſer war Meiſter geworden und Rös⸗ III. 12