Teil eines Werkes 
3. Th. (1833)
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der wohl der Herrſchaft uͤber ſich ſelbſt bedurfte in dieſem Augenblicke; dieſer andre war Zechi. Die Sängerin mußte in den Proben ihre Mittel nicht in dem Grade entfaltet haben, wie es jetzt bei der Aufführung geſchah, ſie hatte, wie es ja auch ver⸗ lautete im Publikum, die Macht ihrer Stimme, die Schönheit des Vortrags verborgen, ſie uͤberraſchte nun ſelbſt die Mitſpielenden. Zechi, der im Hin⸗ tergrunde mit Leporello lauerte, und nach der neuen Eroberung angelte, machte eine Gebehrde des Entſetzens und ſtieß einen vernehmlichen Schrei aus, als die Sängerin begann. Seine Lebhaftig⸗ keit, das Feuer ſeines Spiels war verſchwunden. Er ſang unſicher, er ſchien von einem Gefühle be⸗ unruhigt, das ihn mehr beherrſchte, als der Ge⸗ danke an ſeine Rolle. Erſt als das Terzett zu Ende war, als die Donna ſich nach ihm umwandte und er ihr Angeſicht erblickte, gewann er ſeine Faſſung wieder. Schwelgend in dem alten Frevelmuthe höhnte er die verlaſſene Geliebte, aber wenn gleich ihr Spiel im Ganzen unſicher blieb, ſo wußte ſie doch die Vorwürfe, die ihn trafen mit dem Aus⸗ drucke einer ſo unendlichen Verachtung auszuſtatten, daß ſein Hohn vernichtetelend und jämmerlich daſtand.

Und das ſollte, das konnte Röschen ſeyn?