Teil eines Werkes 
3. Th. (1833)
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Während dieſe Gedanken mir durch den Kopf gin⸗ gen, konnte ich meine Blicke von der anmuthigen Geſtalt nicht abwenden. Ich war ſchon oft verliebt geweſen in meinem Leben; aber weder des Gehei⸗ meraths Clärchen, noch des Kammerdirektors Thusnelda, noch des Oberforſtmeiſters Diana, noch ſo viele andere konnten ihre Reize neben denen des kleinen Blumenmädchens geltend machen. Es war Mitternacht um mich; aber in meinem Herzen ging ein neuer Morgen der Liebe auf.

Röschen.

Der Polizeiaktuar, Anfangs über meine uner⸗ wartete Erſcheinung betroffen, hatte indeſſen über meinen Vorſchlag nachgedacht. Er war ein Hage⸗ ſtolz in den Vierzigen, höchſt pünktlich in ſeinem Dienſte, ängſtlich wachend über ſein körperliches Wohlbefinden, und überhaupt Hypochonder in einem hohen Grade. Er knöpfte ſich feſter zu, ſetzte den Hut tiefer in den Kopf, hüſtelte ein Weniges und ſagte dann:

Wahrhaftig, Baron, ich erkenne, daß Ihr mein wahrer Freund ſehd! Ihr wollt mich bewahren vor Schnupfen und Chatarrh, und das iſt in der That ein guter Nath zur rechten Zeit, denn ich fühle,