Teil eines Werkes 
2. Th. (1833)
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meinen Jahren oft ihrer Pflege, ihrer Unterſtützung bedarf.

Das Geld wird ſie doch einſammeln! ver⸗ ſetzte mit einem rohen Lachen, und indem er einen frechen Blick auf das Mädchen warf, der andere. Schade, daß ſie nicht auch ſpielt, denn ich wette darauf, unſere jungen Herren aus den edlen Ge⸗ ſchlechtern würden noch einmal ſo tief in die Sek⸗ kel greifen, wenn ein ſo hübſches Kind hinter der Harfe ſäße und die Saiten fingerte, als wenn ein Graukopf mit ſteifen Händen ſein Stückchen her⸗ unterklimpert. Aber es iſt auch ſo gut genug für Euch! Ich kann Euch vielleicht ſchon morgen einen guten Verdienſt verſchaffen in meines Herrn Hauſe. Geld iſt doch bei Euch die Loſung, ſo hoch Ihr auch Eure Worte ſetzen mögt! Morgen iſt Ge⸗ burtstag bei uns und große Geſellſchaft. Der Herr hat die Muſik gern, und beſonders die Harfe, ob ſte gleich dem Hauſe keine große Ehre gebracht hat in frühern Zeiten. Ich werde von Euch ſprechen, ich werde Euch empfehlen. Sagt, Alter, wo kehrt Ihr ein, damit man Euch finden kann, wenn man Eurer bedarf?

Im ſchwarzen Kopfe, antwortete Seldow, dem die Ausſicht, ungekannt das Haus ſeiner Schwie⸗ gereltern zu betreten, höchſt erwünſcht kam.Ich