214 ihn die grauſen Worte der Verwuͤnſchung ſprach.— Jetzt vernimmt er ein Geraͤuſch im Schlafzimmer ſeines Weibes,— deutlich hort er das Fluͤſtern eines Zwiegeſpraͤchs.
49.
Ha! was iſt das?— ſpricht er zu ſich ſelbſt,— ſein Zorn ergluͤht,— ſeine Augen ſehen die Doppelflinte, die ihm einſt ſein Weib ſchenkte,— er nimmt ſie in die Haͤnde,— ſieht, ſie iſt geladen,— Pulver auf der Pfanne.— Er ſpannt den Hahn bei⸗ der Schloͤſſer,——— ſchleicht ſich an die
Chuͤre,— erblickt ſein Weib in ihrem Schlaf⸗ zimmer,— ſie ruht— ach! ſie ruht— in den Armen ihres Jaͤgers.———
„Fluch Euch!“— bruͤllt er, zielt— giebt aus beiden Laͤufen Feuer,—— und — in ihrem Blute liegen roͤchelnd die Baro⸗ nin und der Jaͤger.—


