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Des Pfarrers Tochter im Taubenhayn : Volkssage nach Bürgers Ballade dargestellt / von Ew. Dietrich
Entstehung
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214 ihn die grauſen Worte der Verwuͤnſchung ſprach. Jetzt vernimmt er ein Geraͤuſch im Schlafzimmer ſeines Weibes, deutlich hort er das Fluͤſtern eines Zwiegeſpraͤchs.

49.

Ha! was iſt das? ſpricht er zu ſich ſelbſt, ſein Zorn ergluͤht, ſeine Augen ſehen die Doppelflinte, die ihm einſt ſein Weib ſchenkte, er nimmt ſie in die Haͤnde, ſieht, ſie iſt geladen, Pulver auf der Pfanne. Er ſpannt den Hahn bei⸗ der Schloͤſſer, ſchleicht ſich an die

Chuͤre, erblickt ſein Weib in ihrem Schlaf⸗ zimmer, ſie ruht ach! ſie ruht in den Armen ihres Jaͤgers.

Fluch Euch! bruͤllt er, zielt giebt aus beiden Laͤufen Feuer, und in ihrem Blute liegen roͤchelnd die Baro⸗ nin und der Jaͤger.