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Des Pfarrers Tochter im Taubenhayn : Volkssage nach Bürgers Ballade dargestellt / von Ew. Dietrich
Entstehung
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200 ſaß, ihm ſchloſſen ſich die Equipagen der ſaͤmmtlichen akademiſchen Lehrer und mehre⸗ rer Honoratioren der reichen Stadt, in wel⸗ cher der Abgehende allgemein geliebt und geehrt wurde, an. Eine unuͤberſehbare Menge Volkes folgte. Der Zug hatte die Bruͤcke erreicht.

Halt!! ruufen die Fuͤhrer, erhe⸗ ben die blitzenden Damascener⸗Klingen, und ihre milchweißen Edelroſſe baͤumen ſich un⸗ ter den ſtattlichen Reitern. Halt! Halt! toͤnten die Stimmen der zugfuͤhrenden Senio⸗ ren wieder. Der Zug hielt, die Muſik⸗ choͤre ſtellten ſich rechts und links, und der Pole kommandirte:Wenn mein Freund, Graf Ziegeth, der den Mann, den wir ehren, im Hauſe begruͤßen wird, ſein Lebehoch ausruft, dann fallt mit allen Accorden im feierlichen Tuſche ein, dann ſchließe ſich das Gaudeamus an! Eine feierliche Stille herrſchte, der Ungar ſtieg vom Roſſe und trat in ſeiner reichgeſtickten Scharlach⸗