als aͤhnliche Verbrechen harte Strafen noͤ⸗ thig machten.
Das landesherrliche Reſcript war der armen Suͤnderin vorgeleſen worden, nur noch acht Tage ſollte ſie weilen unter den Sterb⸗ lichen, ſie nuͤtzte ſie zu innigem Gebete, und neue Ruhe war in ihrem Herzen heimgekehrt.
Tauſend Beweiſe von Mitleid und Theil⸗ nahme empfing ſie, und mit Dank und Liebe nahm ſie das Geſchenk der guͤtigen Nachbar⸗ fuͤrſtin ihres Taubenhayns, ein ſeidnes Kleid mit ſchwarzen Schleifen.—
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Der Tag vor ihrer Hinrichtung war an⸗ gebrochen, ſie hatte das Mahl der Verſoͤh⸗ nung und Liebe genoſſen, und recht eiftig, innig gebetet, der Segen der Kirche hatte den Echmen aus ihrem Herzen, aus ihreu 8


