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Des Pfarrers Tochter im Taubenhayn : Volkssage nach Bürgers Ballade dargestellt / von Ew. Dietrich
Entstehung
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159 ein. Kaum war die Nachricht ſeiner langer⸗ ſehnten Ankunft erſchollen, als der Pfarrer in einem lichten Augenblicke ſeiner Gemuͤths⸗ ſtimmung an ihn einen Brief ſchrieb, den Ring und die Buſennadel ausgenom⸗ men, hatte er alle Geſchenke deſſelben bei⸗ gelegt, und auch dieſe Pretioſen wuͤrden nicht gefehlt haben, haͤtte Roſa ihren Beſitz dem Vater nicht verſchwiegen. Der Brief war in harten Ausdruͤcken abgefaßt, und ſchloß mit Worten, welche ein ſteinernes Herz ruͤh⸗ ren mußten, und den Freiherrn auch bekehrt haben wuͤrden, wenn er nicht vermaͤhlt ge⸗ weſen waͤre, was freilich der alte Paſtornicht wußte..

Der Freiherr konnte hier nichts Anderes thun, als die Bitterkeiten verſchmerzen und einſtweilen ſchweigen. Roland, ſein Vertrau⸗ ter, wurde erſt am Abend aus der Stadt zurüͤck erwartet, und der Freiherr hatte den

ungluͤcklichen Gedanken, den Gaͤrtner zu

beauftragen, dem Pfarrer beizubringen daß 8