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70 und der Junker fliegt in ihre Arme.„Meine Einzige, Erkohrne, Engel meines Lebens!“ ruft ihr der Junker zu, und ſeine Kuͤſſe bren⸗ nen auf des Maͤdchens gluͤhenden Lippen, Roſa's Reize wurden in dem Zwielichte des Mondes nur noch verfuͤhreriſcher; wie eine guͤtige Zauberin ſchien ſie herabgeſunken zu
feyn, um den Sterblichen zu begluͤcken,„Du biſt meine Diana und ich Dein Endymion!“ rief der Junker und feuriger brannten ſeine
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Kuͤſſe und auch Roſa war gluͤcklich, denn der Athem des ſchoͤnen Mannes, den ſie mit al⸗ lem Feuer der erſten Lekbe liebte, der um ihre Locken nicht nur den Myrthenkranz, ſon⸗ dern auch die ſtolze Freiherrnkrone winden d
ſollte, wehete ſie liebewarm mit ſuͤßen Wohl⸗ geruͤchen an. Feuer ſtroͤmten ſeine Kuͤſſe an ihrem Buſen und ſein Nacken, den ihr vol⸗ ler Arm umſchlang, war ſo fein wie Sam⸗— „
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met. Roͤschens Sinnlichkeit war erhitzt, und ſchon jetzt waͤre ſie gefallen,— haͤtte des Junkers eigne Vorſicht nicht die Scene ge⸗


