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Des Pfarrers Tochter im Taubenhayn : Volkssage nach Bürgers Ballade dargestellt / von Ew. Dietrich
Entstehung
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ternommen werden durfte, wenn es nur zum Ziele fuͤhrte. Ach! nur zu bald ſollte der 3uͤſterne Freiherr dieſen, Wuͤnſchen entgegen⸗ kommen.—

Das Feſt im Schloſſe wurde mit allem Prunke nach der Zuruͤckkunft des Freiherrn von Dresden gefeiert.— Nicht nur der nachbarliche Landadel,— ſondern auch die nachbarliche Geiſtlichkeit waren mit ihren Fa⸗ milien eingeladen,— der Freiherr benahm ſich aͤußerſt human und wahrhaft liebenswuͤrdig.

Am Ende der Tafel, als bereits ſein Lebe⸗ hoch ausgerufen war,— erhob er den gol⸗ denen Famillienpokal, fuͤllte ihn mit hundert⸗ jaͤhrigem Rheinwein, und rief, ſich zu ſeinem Pfarrer wendend, laut aus:

„Dem Gluͤcke meiner lieben Ge⸗ meinden! und dem Wohle ihres ver⸗ dienſtvollen Seelſorgersle— Trom⸗ peten und Pauken ſchmetterten und wirbelten, — und Paſtor Ernſt fuͤhlte ſich hochgeehrt, ergriff ein Glas und antwortete: 4

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