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im feierlichen Gruß verkuͤndet, und nun die Gemeinde: Hoch lebe Heinrich Freiherr von Falkenſtein! Hoch lebe unſer Ge⸗ richtsherr! im jubelnden Rufe ausruft, daß es das Echo wiederhallt.
Jetzt nahen die Jungfrauen. Ro⸗ ſa reicht ihm den Kranz, und er laͤchelt, als er die Roſe und Myrthen unter den Lorbee⸗ 9 ren ſieht und ſpricht:„Ich bin ein Gluͤckli⸗ cher, die Treue oͤffnet mir die Thore des Vaterhauſes, frommes Gebet begruͤßt mich — und Schooͤnheit windet Myrthen und Ro⸗ ſen in das ernſte Leben!! Treue, Glaube, Pflichterfuͤllung ſey mein Ziel— Liebe mein Lohn!— So lebt denn alle hoch, geliebte Taubenhayner, ſeyd gluͤcklich, und ich werde es auch ſeyn!e Er reicht jetzt dem Pfarrer die Hand, kuͤßt ihn und geht mit ihm in's Schloß. Der Gemeinde wird auf dem Pachthofe ein Gelag mit Tanz und Feſtſpiel bereitet. Der Pfarrer, Gerichts⸗Director und einig ge benach⸗ barte Cavaliers ſpeiſten auf dem Schloſſe,


