49 Nein! Seine Entſagung iſt des Schick⸗ ſals Wink. Er gehe ſeinen Weg, ich wuͤn⸗ ſche ihm herzlich alles Gute, er finde ein Weib nach ſeinem Herzen, und was unſerm Kinde beſtimmt iſt, wird ihm ni cht entge⸗ hen. Jetzt, lieber Mann, denke Du nur daran, wie wir den lieben gnaͤdigen Herrn recht feſtlich empfangen, der erſte Eindruch ſichere ihm, ſichere uns eine gluͤckliche Zu⸗ kunft. Die Erziehung der Soͤhne, die Gott zu ſich nahm, uͤberließ ich Dir, mir blieb die der Toͤchter; ich habe ſie begonnen, ich will ſie vollenden, ihr Gluͤck wollen wir theilen, und trifft ſie,(was Gott ver⸗ huͤte) ein Unfall, ſo bleibe mir nur, mir die Reue und die Zurechnung. Roſa um⸗ fing ſchluchzend die Mutter, der Vater druͤck⸗ te ihr mit Schmerzensgefuͤhl die Hand, und zog ſich, des Hauſes Frieden zu erhalten,
in ſeine Studierſtube zuruͤck. Dort uͤber die
Solennitaͤten des Empfangfeſtes nachdenkend,
n ſtudierend, wie er des Patrons Güte und 3


