47 Herr Paſtor Ehrenfeld, welcher mit meinem Vater etwas wegen der dortigen Schulva⸗ canz beſprach, ſchrieb dieſen Brief und ſendet mich, ihn Ew. Hochwohlehrwuͤrden zu uͤber⸗ bringen.
Gut, gut mein Kind, antwortete der Pfarrer, trinke einmal und gruͤße Deine gu⸗ ten Aeltern, Eochen trank und ging. Er aber erbrach den Brief und las:
Verehrteſter Herr Amtsbruder!
„Die ſchoͤnſte Hoffnung meines Lebens iſt in ihrem Beginnen untergegangen. Das Gluͤck meiner Zukunft in gottſeligem Still⸗ leben als harmloſer Landprediger mit Ih⸗ rer Roſa zu theilen, hat des lieben Maͤd⸗ chens Entſagung geſtoͤrt. Gott gebe ihr die Erfuͤllung gerechter Wuͤnſche, er ſegne Sie, wackrer Mann und Ihr ganzes Haus! Ich entſage ohne Groll und unter dem


