erin. Was haſt Du gemacht! meine Roſa, rief die Mutter, indem ſie das befleckte Tiſch⸗ tuch ſah, und ſprach: Bild der Eſther! Deine Schoͤnheit iſt dahin—— troͤſte dich, daß dein Urbild durch ihre Jugend und Schoͤn⸗ heit den erhabenen Ahnherrn, den Kenner weiblicher Huld feſſelte, der des holden Wei⸗ bes Reize mehr als den Glanz der Kronen liebte. Jetzt praͤſentirte ſie ſelbſt mit einer affectirt vornehmen Herablaſſung das Kelch⸗ glas dem Jaͤger, waͤhrend Roſa von der Torte ein Stuͤck abſchnitt, auf ſelbiges ein zerſchnit⸗ tenes Marzipan⸗Herz legte, und dieſes auf dem Porzellanteller dem Jaͤger darbot.
Ich bin von der Gnade meines Hoch⸗ und Wohlgebornen Herrn Patroni, unſers gnaͤdiglieben und huldreichen Herrn ganz be⸗ ſchaͤmt, nimmt jetzt der Pfarrer das Wort, ich werde ſeine Befehle reſpectiren, und der Bote nehme dieſes von mir als einen Be⸗ weis meiner Erkenntlichkeit. Er ging an's


