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Des Pfarrers Tochter im Taubenhayn : Volkssage nach Bürgers Ballade dargestellt / von Ew. Dietrich
Entstehung
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39 und die Mutter nur aus Eitelkeit charakter⸗ los, ſprach: Auf denn, lieber Mann! laß uns den Herrn Paſtor Ehrenfeld auf's Trinitatis⸗ feſt beſuchen und Roͤschen erhob ſich und kuͤßte dankbar des Vaters Wangen, da— ach wie oft entſcheidet ein Augenblick uͤber Heil und Weh,—— wie dunkel ſind die Verkettungen des Sch ick⸗ ſals— da ſchmettert im Pfarrhofe ein Poſt⸗ horn, alle blicken heraus; ein praͤchtiger Jaͤger und ein Poſtillon reiten kuriermaͤßig ein. Sie ſteigen ab und bald klirren des Jaͤgers Sporen auf der Treppe.

10.

Der Jäͤger tritt ein. Eine hohe, kraͤf⸗ tige Geſtalt, Zuͤge voll Ausdruck, die man ſchoͤn nennen konnte, haͤtte man tiefer for⸗ ſchend darin nicht etwas boshaft Geſchmei⸗ diges bemerkt. Sein Anſtand war herr⸗ lich, und der reiche Jaͤgeranzug glich mehr