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Ein Weihnachtslobgesang in Prosa : das heißt: eine Weihnachts-Geistergeschichte / von Charles Dickens (Boz). Frei nach d. Engl. von Erwin von Moosthal
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auch Diejenigen betrügen, welche das gleiche Handwerk treiben, wie Sie. Sie haben eine Weiſe an ſich, als ob Sie ha, ha, ha! als ob Sie ſich ſelber Glauben ſchenkten. Ich würde, fuhr der alte Mann fort,wenn ich mich auf Wetten einließe, was jedoch nie und nimmermehr meine Sache iſt, eine bedeutende Wette eingehen, daß Sie in Folge eines ſtillſchweigenden Einvernehmens ſogar vor ihren eigenen Töchtern hier ſich kaum eine Blöße geben und den guten Schein bewahren. Ich dagegen pflege, ſo oft ſich mir Gelegenheit zu einem Geſchäftchen bietet, mein Söhnchen Jonas hier damit bekannt zu machen, und es mit demſelben offen zu beſprechen. Sie ſind doch nicht, etwa beleidigt, Pecksniff?

Ich beleidigt, beſter Sir! rief dieſer Herr in einem Tone, als ſeyen ihm die ſchmeichelhafteſten Komplimente zu Theil geworden, die ſich nur immer in einer Sprache auffinden laſſen. 4

Reiſen Sie nach London, Herr Pecksniff? fragte der Sohn.

Ja, Herr Jonas, wir reiſen nach London, ver⸗ ſetzte Herr Pecksniff;wir werden hoffentlich das Ver⸗ guügen haben, die ganze Reiſe in Ihrer Geſellſchaft zu machen?

Oho, Herr Vetter! meinte der Kleine,darum muſſen Sie den Vater fragen, denn ich möchte mich nicht gerne compromittiren.

Herr Pecksniff war natürlich, wie ſich von ſelbſt verſteht, höchſt erfreut über dieſe Antwort. Als er endlich zu la⸗ chen aufhörte, gab ihm Herr Jonas zu verſtehen, daß er und ſein Vater allerdings wieder nach der Hauptſtadt nach Hauſe reisten, daß ſie aber ſchon ſeit dem denkwuͤrdigen Tage der großen Familienverſammlung ſich in dieſer Ge⸗ gend umhergetrieben hätten, um dem Verkauf etlicher vor⸗

Boz, Chuzzlewit. I. 21