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Ein Weihnachtslobgesang in Prosa : das heißt: eine Weihnachts-Geistergeschichte / von Charles Dickens (Boz). Frei nach d. Engl. von Erwin von Moosthal
Entstehung
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recht gefälligem Aeußern, die nun mit den Hüten auf dem Kopfe in Scrooge's Comptoir ſtanden; ſie hatten Bücher und Papier in Händen und machten ihm eine tiefe Ver⸗ beugung.

Herren Servoge und Marley, wenn ich nicht irre? ſagte einer der Herren, nachdem er einen Blick auf ſeine Liſte geworfen;habe ich die Ehre, mit Herrn Scrooge zu ſprechen oder mit Herrn Marley?

Herr Marley iſt ſchon ſeit ſieben Jahren todt, ver⸗ ſetzte Serooge,gerade heute Nacht werden es ſieben Jahre, daß er ſtarb.

Wir zweifeln nicht, daß ſeine Freigebigkeit auf den überlebenden Aſſocie übergegangen iſt, ſagte der eine Herr, indem er Scrooge ſeine Vollmacht hinreichte.

Das war auch in der That der Fall, denn die beiden gemeinſchaftlichen Beſitzer der Handlung waren zwei ver⸗ wandte Geiſter geweſen; bei dem verhängnißvollen Worte Freigebigkeit ſchauderte Scrooge zuſammen und gab kopf⸗ ſchüttelnd die Vollmacht zurück.

In dieſer feierlich ſeſtlichen Zeit des Jahres, Herr Scrooge, hub der fremde Herr an, indem er eine Feder eintauchte,dürfte es noch wünſchenswerther ſein, als ſonſt gewöhnlich, daß wir Wohlhabenderen auch einigermaßen für die Armen und Verwahrlosten ſorgten, die in gegen⸗ wärtiger Jahreszeit großem Mangel ausgeſetzt ſind. Viele Tauſende leiden an den gemeinſten Lebensbedürfniſſen Man⸗ gel und Hunderttauſende haben nicht ſo viel, daß ſie ſich in dieſen Tagen nur einigermaßen erquicken könnten, Sir!

Gibt's keine Gefängniſſe mehr? fragte Scrooge.

O ja, Gefängniſſe genug! verſetzte der fremde Herr und legte die Feder wieder nieder. nund die großen Zuchthäuſer und Beſſerungsanſtalten? fuhr Scrooge fort;ſie beſtehen wohl noch immer? llerdings, noch immer! entgegnete der Herr; vich wunſchte ubrigens nichts ſehnlicher, als Sie vom Ge⸗ gentheil berichten zu können.