Im freien Lande.
So ſchieden ſie. Karſten Herbart brachte am folgenden Tage den
jungen Hector und ſeine Mutter aus der unruhigen
Stadt.„Der Teufel könnte ſein Spiel haben,“ ſagte er. „Man hat dem Monſieur Auguſt, als man ihn mit dem Buben ertappte, Eins derb auf den Kopf gegeben, aber die Canaille muß ein Leben haben wie eine Katze. In
all dem Krawalle iſt er verſchwunden, und wenn der
Teufel ihm nicht das Genick gebrochen, möchte er neues
Unheil anrichten.“ Graf Hartmuth's Tod, von dem er erſt hier hörte,
beruhigte ihn darüber. Wunderbar aber wirkte auf ihn
die Nachricht, daß auch Vial ſein Ende gefunden. Eine Zeitlang blieb der rauhe Geſell ſtumm, dann meinte er kopfſchüttelnd:„Das heiß' ich mir kurios. Was hat’s dem Herrn und uns nun geholfen, daß wir ihn dazumal der herauspflegten, da er jetzt doch von Und Vater Steffen hat damals den Tod
ſchonten und wie den Unſeren erſchlagen wurde? doch wieder Recht gehabt, als er ihm
vorherſagte!— ˙8 iſt ſeltſam, ſeltſam!— Ich dachte die⸗
ſes Mal dem Alten mitſammt ſeinem Tode ein Schnipp ich ließ den jungen Herrn pflegen, wie
chen zu ſchlagen; Der Steffen hatte
ein Wickellind, und brachte ihn durch. gut, ſo ließ ich ihn im
ſeinen Leichenzug geſehen erem Umzuge vom
Schlafe in den Sarg legen und bei unſ Rhoda auf das ſäuberlichſte trans
Heidenring nach Ober es geſehen, und
So war alles, wie Steffen
portiren. S doch anders, als er und wir es anfänglich gemeint. Aber
es iſt umſonſt. Gegen den Alten iſt nicht aufzukommen,


