34 Zweiundzwanzigſtes Kapitel.
ſcheinend gehen, wie es ging, ſpähte ſo zu ſagen weniger ins Land hinaus als ſonſt, machte wenig Aufhebens von gelegentlichen Contraventionen und Widerſetzlichkeiten, aber man griff mit— man möchte ſagen: Seelenruhe durch, wo man Veranlaſſung und Gelegenheit dazu fand, und trat überhaupt in einer Weiſe auf, die keinen Zweifel da⸗ rüber ließ, daß man das Land als volles Eigenthum be⸗ trachtete.
Dem Schmuggel zumal ging man immer ernſtlicher zu Leibe, wie ſich grade in dieſen letzten Tagen zeigte. Ein Zug von Schmugglern war freilich nach einem er⸗ bitterten Kampfe mit den zu ſpät erſcheinenden Beamten durchgebrochen und jeder Verfolgung entgangen. Ein an⸗ derer aber ward, gleichfalls nach einem Kampfe, zurückge⸗ trieben und zerſtreut und hatte ein böſes Ende genommen. Die Waaren waren verloren gegangen, die Beamten hat⸗ ten nicht allein ein paar Todte, ſondern auch einen Ge⸗ fangenen in ihrer Gewalt behalten, und der letztere, ein Burſche aus dem M.'ſchen, war ſchon am folgenden Mor⸗ gen verurtheilt und bei der nächſten Douanen⸗Station erſchoſſen worden. Die Poſten der Douanen wurden durch aus S. herübergerufene Mannſchaften verſtärkt, ſelbſt in Nieder⸗Rhoda wurde ſchon eine neue Station einge⸗ richtet. Ja, es gab Anzeichen, daß man ſo bald wie irgend möglich zu Küſtenbefeſtigungen ſchreiten werde. Von jenem großartigen Verkehr, der bald mit Liſt, bald mit Gewalt das Land ſeit Jahren mit Vorräthen und Material verſehen, war keine Rede mehr. Und endlich erfuhr Hebe durch eine jener flüchtigen, von Vetter Ehriſtian
vermi in G. durch vielle
Sche ſtim de bis gen fang wie Mät


