Teil eines Werkes 
3. Bd. (1863)
Entstehung
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Der Zug von Drohin. 17

an die Schulter, dazu murmelnd:„Beim Teufel in der Hölle, wenn das Geſpenſter ſind, bin ich auch eines!“ Sein Kamerad mit dem fremden Dialekt, den wir kurz als einen Elſäſſer bezeichnen können, kam jedoch dem Schuſſe zuvor. Er packte Hand und Gewehr des Schützen und drückte ſie in die Höhe, während er dabei zugleich flüſterte:„Keine Thorheit, Salinger! Denkt an die Ordre und daß wir—“ Es war nicht möglich, daß die leiſen Worte weiter⸗ hin vernehmbar geworden; auch der Fluch des Kamera⸗ den war durchaus gedämpft geweſen, keinerlei Geräuſch von den Dreien ausgegangen, nichts von ihnen ſichtbarer geworden als bisher, denn Lauf und Beſchläge des Cara⸗ biners waren, wie es damals für den gefährlichen Dienſt der Douanen beſtimmt worden, dunkel und ohne eine Spur von Metallglanz; nur das Knacken des Hahns konnte vielleicht auf einige Schritte hin vernommen worden ſein, obgleich auch er wohlgeölt auf der Nuß ſpielte. Und den⸗ noch brach der zuletzt Redende ſeine Worte jählings vor der Bewegung ab, die in dieſem Augenblicke der eben vor⸗ über ſchreitende maſſive Führer der ſchließenden Männer machte. Er erhob nämlich plötzlich die Fauſt mit jener nicht näher zu beſtimmenden Waffe und ſchüttelte ſie gegen den Buſch und die drei in demſelben Verborgenen auf eine nicht mißzuverſtehende Weiſe, während er zugleich auch das Geſicht, aber nur auf einen Moment und wie zu einem einzigen Blicke, dahin wandte— die einzige Bewegung, die, wie ſchon bemerkt, von irgend einem Mit⸗ gliede des Zuges bemerklich wurde. Im nächſten Augen⸗

Hoefer, Fremdherrſchaft. III. 2