Teil eines Werkes 
1. Bd. (1863)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

. Herbart 9

zon worden

ien

rbreitet und

Land und Leute. 287

aus den brennenden Trümmern retten konnte, erzählte, daß ſie Stall und Keller, Boden und Küche vergeblich durchſucht und eben aus der Stube in eine angrenzende kleine Kammer hätten treten wollen, als ſie plötzlich mit den aufſchlagenden Flammen emporgeriſſen wurden. Eine nähere Beobachtung hatte natürlich ar wi ſtatt ſinden können, allein es erſchien den Franzoſen ſchon be⸗ deutſam und verdächtig genug, daß der Schiffer überhaupt nur eine Maſſe Pulver im Hauſe gehabt hatte, die ähn⸗ liche Wirkungen hervorbringen konnte. Sie ſahen auch hieraus wieder, daß der Schmuggel ſich nicht harmlos mit dem zollfreien und heimlichen Einbringen von allerlei ſteuerbaren oder gänzlich verbotenen Waaren beſchäftigte, ſondern daneben— vielleicht ſogar hauptſächlich— ganz anderen, gefährlicheren Zwecken diente, und das Land zu dem Kampfe vorbereitete, den, wie wir von Renaud er⸗ fuhren, ſelbſt die Feinde bereits als unvermeidlich vor ſich ſahen.

Da der rauhe alte Mann aber doch Zeit gewonnen zu haben ſchien, ſein werthvollſtes Eigenthum nach und nach auf die Seite zu bringen— man hatte bei der Durchſuchung nur den nothwendigen Hausrath, in der Küche auffällig wenig Geſchirr und gar keine Lebensmittel— Vorräthe gefunden— ſo blieb unerklärlich, weßhalb er gerade eine ſolche Quantität Pulver, die er nicht umſonſt erhalten haben konnte und deren Abſatz ihm einen bedeu⸗ tenden Gewinn bringen mußte, nicht gleichfalls fortgeſchafft hatte. Gefunden, hätte ſie nicht nur den Feinden gedient, ſondern auch den Verdacht gegen ihn zur Gewißheit er⸗