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andere Zimmer leer geworden, ſich gefallen laſſen, was mög⸗— lich ſei. Im letzteren Falle wolle er der Madame ein Bett im Geſellſchaftszimmer zurecht machen laſſen; der junge Herr werde vorläufig ſein Lager auf dem Billard aufſchlagen müſſef, wo er eine ganz artige Geſellſchaft von zwei oder drei an⸗ dern Herren finden werde; der Kammerdiener könne ſich im Dorfe einquartieren. Die dicke Dame fragte höchlich erzürnt, wie es denn komme, daß er für die Bauern noch freies Lo— gis gehabt habe? Herr Müller zuckte wieder die Achſeln und gab lächelnd den Beſcheid, Herr J..... habe ſeine Zim⸗ mer ſchon längſt vorausbeſtellt.
Auf den grünen Bänken ſaß ein Kurgaſt, welcher zwi⸗ ſchen Wimmis und Zweiſimmen etwas beſſern Beſcheid wußte, als wir andern. Derſelbe ließ ſich dann auch nicht lange bitten, uns den Schlüſſel zu Herrn Müllers Betragen zu ge⸗ ben und uns begreiflich zu machen, warum Vater J..... in Weißenburg vor jedem andern Gaſt, und wäre er ein Prinz geweſen, den Vortritt bekam. Gehe man das Simmen⸗ thal hinauf und hinab, kein ſchöneres Haus finde ſich, als das des Vaters J..... Frage man, wem die ſchönſten Alpen gehören, ſo heiße es: dem Vater J..... Und könnte einer in Vater J...'s Gültenrodel blättern, er würde die meiſten gäng und gäben Namen des Simmenthals darin finden. Man leſe in den Chroniken, es hätte vor Zeiten das mächtige Geſchlecht der Freiherren von Weißenburg im Simmenthal geherrſcht, von der Burgfluh bis über Boltigen hinaus. Die alten Herren von Weißenburg hätten kaum ie im Simmenthal mehr zu bedeuten gehabt, als jetzt der Vater J.. ,obgleich er kein Burggraf ſei, ſondern ein Notar, was ſchon ſein Vater geweſen. In ſeiner Jugend, hörten wir weiter, habe Vater J..... wohl auch ein wenig über den Gantriſch hinweg in die Welt hinaus geſchaut. Und weil nun die große Welt nicht zu ihm kommen wolle, und er nicht mehr in die große Welt hinaus möge, und doch gern mit


