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andere Hand und folgte dem Sommerhaldenbauer, dem es allemal bis in den großen Zehen hinunter wohl that, wenn er mit einem guten Freunde ſeine Ställe, ſeinen eigentlichen Bauernſtolz, durchmuſtern konnte.„He, Baſe, iſt das nicht ein Euter, wie eine Melchter? Solche werdet ihr noch nicht dick geſehen haben.“— Aber die Baſe hielt ſich möglichſt an der hintern Wand, da bekanntlich die Kühe nicht in die Penſion geſchickt werden können, um gute Manieren zu lernen und ſich deßhalb zu Zeiten gar zu ungenirt betragen, ohne darauf Rück⸗ ſicht zu nehmen, ob jemand mit einem ſeidenen Fürtuch hinter ihnen ſtehe oder nicht.„Was meint ihr Baſe, fuhr Joggi fort, ohne ſich irre machen zu laſſen,— iſt euch ſchon ein Roth⸗ ſchäck vorgekommen, der ſich beſſer füllt? Und wie hoffahrtig der Schwarzblöſch dort den Stiel nicht trägt!“— Unter dieſen und ähnlichen kurzweiligen Bemerkungen war man bis ganz hinten in den Stall gekommen, wo die Kälber angebunden ſind. „Jetzunder, Baſe, was ſagt ihr zu dieſem Thierlein? und erſt vier Wochen alt! Da müßt ihr aber ſelber greifen, Baſe, ſonſt habt ihr keinen Begriff.“ Mit dieſen Worten langte Joggi nach Frau Lämmli's Arm, um ihr die Hand zu führen, damit ſie ſich doch ſelber von der Vortrefflichkeit ſeiner Manier, Kälber zu mäſten, überzeuge. Aber mit dem Schreckensruf„Pfituſig!“ zog die Baſe den Arm mit dem ſchönen weißen Spitzen⸗ manſchettchen zurück und retirierte möglichſt ſchnell der Stalls⸗ thüre zu. Aergerlich, daß ſein Beſtes ſo mißachtet wurde, trampte ihr der Bauer nach:„Er merke wohl, die Baſe halte ihm auf dem Allem keinen Pfifferling; er hätte bedenken ſollen, daß man Stadtleute nicht in den Stall führen dürfe; das ſchmöcke nicht wohl und ſei gar unproper. Es ſei höchſtens gut genug, daß ſo ein grober Bauer ſeine Freude daran haben möge...
Während der Vater mit der Baſe die Stallviſite machte, ging Liſeli zu ſehen, was im Garten ſeine Mayen lebten. Das war eine ſo helle Pracht, wie Alles grünte und blühte, daß


