Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1852)
Entstehung
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einzuwenden, wenn Liſeli von Zeit zu Zeit zur Baſe in der Stadt auf Beſuch ging.

Es war an einem Sonntag Nachmittag zwiſchen Oſtern und Pfingſten. Dieß iſt eine Zeit, welche den Einen deßhalb beſonders wohlgefällt, weil dann die Vögel am ſchönſten pfeifen und die Tulipanen und Pfingſtroſen am ſchönſten blühen, den Andern aber, deren Heuſtöcke heruntergefüttert ſind, weil es dann wieder friſches Gras gibt. Da kam den holperigen Weg daher, der zur Sommerhalde hinaufführt, ein Fuhrwerk ge⸗ fahren, wie es die Krämer gebrauchen, welche die Jahrmärkte beſuchen und das allfällig auch noch für einen Pfarrer auf dem Lande dienlich geweſen wäre. Vor dem Fuhrwerk keuchte ein bejahrter, einäugiger Schimmel und drinnen ſaßen zwei Weibs⸗ leute, von denen die dickere Leitſeil und Peitſche führte. Das war die Baſe Lämmli, welche das Liſeli aus der Stadt wieder nach Hauſe brachte.

Leichtfüßig ſprang die Junge aus dem grasgrünen Rumpel⸗ kaſten; bei der Aeltern hielt es ſchon ſchwerer.Der Vetter Jakob ſolle doch ein wenig helfen. Beim Pferd brauche ſich das halten nicht; dem Schimmel und dem Lämmli ſeien die Mucken ſchon längſt vergangen; man wiſſe nicht, welcher jetzt der freinere Tſcholi ſei.

Eh nu ſo de, Gottwilche bin-is! erwiederte Karli⸗ dürſen Joggi den Gruß und nahm die Baſe in den Arm un⸗ gefähr ſo, wie man einen Sack Erdäpfel anfaßt, wenn man ihnzgſtötzlige herumlüpfen*) will.Aber, mi thüri Gott Seel, ihr werdet alle Jahre wie töller**) und wie hübſcher, Baſe. Ich denke, das nächſte Mal wird man euch mit der Wagenwinde aus dem Fuhrwerk lüpfen müſſen. Was wahr iſt, bleibt wahr. Baſe Lämmli war eine Schönheit, welche in die Augen und in's Gewicht fiel. Zudem, daß ſie etwas

*) aufrecht von der Stelle heben. **)toll ſtattlich.