Teil eines Werkes 
1. Th. (1824)
Entstehung
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ger Glorie, die ihr dadurch eingefloͤßt wurden, alle Unannehmlichkeiten, die ſie noch vor Kurzem be⸗ unruhigten. Mit heiliger Andacht uͤberließ ſie ſich den Schwingen ihrer Einbildungskraft, die ſie un⸗ gehindert durch das geſtirnte Firmament in die Ge⸗ ſellſchaft himmliſcher Weſen trugen.

Als die Orgeltoͤne allmaͤlig verklangen, die weite Kirche immer ſtiller wurde; kam Almira erſt nach und nach aus ihrer uͤberſpannten Ge⸗ muͤthsſtimmung zuruͤck, fuͤhlte ſich dadurch aber in den Stand geſetzt, dem Schluſſe des feierlichen Begraͤbniſſes mit Ruhe beiwohnen zu koͤnnen. Unter leiſen dumpfen Toͤnen ſtiegen die Verſam⸗ melten jetzt in das unterirdiſche Gewoͤlbe hinab, wo ihnen endlich in der Tiefe der Graͤber der Laut der Orgel ganz verhallte.

Nur zur Haͤlfte durchſchimmerte der matte Fak⸗ kelſchein das Dunkel und zeigte eine lange Reihe modernder mit Staub bedeckter Saͤrge; zaͤhe Feuch⸗ tigkeit triefte von den gewoͤlbten Waͤnden herab. Aengſtliche Blicke warfen die Nonnen in dem Orte der Ruhe umher, gleich als ob ſie von dem Ge⸗ danken an die Stunde erbebten, wo auch ſie die Zahl jener ſtummen Bewohner hier vermehren und bis zur endlichen Zerſtoͤrung aller irdiſchen Dinge bleiben wuͤrden.

Mit thräͤnenvollen Blicken kehrte der Zug der

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