Teil eines Werkes 
1. Th. (1824)
Entstehung
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Todes Beute werden ſollte. muth lauſchte ſie, ob ſich die kalten Lippen nicht mehr oͤffneten, um von ihnen wenigſtens noch ei⸗ nige Worte lang gewohnter Zaͤrtlichkeit zu hoͤren. Erſt nach langem Jammer verſank ſie gleichſam in ſtarre Geiſtesabweſenheit; ihre Seele huͤllte ſich in den Schleier der Troſtloſigkeit, und machte ſie bald fuͤr jeden Lebensreiz kalt und unempfindlich. Seit wenig Tagen war Valedia, eine junge Dame aus einer der angeſehenſten Familien Ma⸗ drids, als Koſtgaͤngerin in das Kloſter aufgenom⸗ men worden, durch deren puͤtzlichen Entſchluß, ſich dem Dienſte der Kirche zu widmen, all' ihre Verwandten in nicht geringe Verwunderung geſetzt wurden. Munterkeit, Witz und Laune, die aus ihrem ganzen Benehmen hervorſahen, kontraſtirten ſo auffallend mit ihrem jetzigen Stande, daß man lange nicht begreifen konnte, was ſie zu dieſem ſonderbaren Schritte gebracht haben mochte.

Mit ſchmerzlicher Weh⸗

Kaum hatte ſie Almirens Schmerz uͤber den Verluſt ihrer Freundin wahrgenommen, ſo hegte ſie das ernſteſte Verlangen, ihr die Verblichene erſetzen zu koͤnnen. Obgleich ſich Valedia an⸗ fangs von Almiren noch entfernt hielt, die Hei⸗ ligkeit des erſten Schmerzes nicht unaufgefordert V zu ſtoͤren, ſo ſpann ſich doch in Kurzem wechſel⸗

ſeitige Himm dem ten, ei

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